Für Alltagshelden

Liebe Therapeuten, liebe Therapeutinnen!

In der momentanen Arbeitssituation ist es vermeintlich in aller Arbeitgebermunde : "Es gibt keine guten Therapeuten", "Das will keiner mehr machen" und dergleichen mehr. Daran glaube ich nicht!

Hiermit möchte ich mich sehr herzlich und aufrichtig darum bewerben, Ihre zukünftige Chefin zu sein.
Ja, ich weiß, dass die Gegebenheiten unseres Systems nicht die sind, die wir uns wünschen, dass wir eingebunden sind in Bürokratie und mangelnde Wertschätzung. Und ich bin trotzdem bereit, in diesem System weiterhin meine Kraft und Energie für gute, gesunde Arbeitsplätze mit Wertschätzung, Fairness und Gleichwürdigkeit zu schaffen.

Meine beiden bisherigen und langjährigen Mitarbeiterinnen orientieren sich in unserem großen Berufsfeld in andere Bereiche . Sie verlassen mich ohne Streit und sie werden beide von meiner Dankbarkeit für lange Jahre toller Energie und Einsatz für die Menschen meiner Praxis begleitet.
Als beide nun nacheinander kündigten, dachte ich zunächst daran die Praxis zu schließen, denn egal, wie gut wir angebunden sind an ÖPNV, die sehr gute Kommunikation zu Ärzten, anderen Praxen, Heimen, und Schulen pflegen, egal wie gerne ich Teamsitzungen und Bürozeiten bezahlen, Fortbildungen entweder selbst halte oder die Weiterbildungen gerne unterstütze... das kann ich nicht alleine schaffen!
Meine Praxis und auch die Warteliste sind voller wundervoller, motivierter Kinder mit deren Eltern, Neuro-und Handpatienten, dementen älteren Menschen und Gruppenangeboten, die auf herzliche, engagierte Therapeuten sehnlichst warten.
Ich führe die Praxis seit jeher nach den Werten der Gleichwürdigkeit und des Leadership. Unser aller therapeutisches Tun muss Wert machen und Wert haben. Nicht nur für die Patienten, sondern auch für uns selbst, unsere Talente und Persönlichkeiten. Daher unterstütze ich gerne Ihre eigene Entwicklungen und Projekte. Ein Therapielama wird schwer, da wir uns in der ersten Etage befinden, aber sicherlich kann man sich Dinge ausdenken, wenn Sie Ihre Leidenschaften und Visionen einbringen möchten.
Ich selbst bin seit fast 20 Jahren Ergotherapeutin und seit 14 Jahren Coach, Familiencoach und Seminarleiterin. Bei Jesper Juul lernte ich die Gleichwürdigkeit kennen, die seither ein wichtiger Bestandteil meiner Kommunikation, der Führungsart und auch meines Lebens geworden ist. Bei mir dürfen Sie wollen und müssen nicht möchten...
Zur Zeit arbeite ich eine Bürokraft, die uns Terminplanung und die Bürokratie deutlich erleichtert,zu meiner Assistentin ein, die mich bei der Seminarplanung etc unterstützt.
Wenn Sie noch mehr über mich wissen wollen: Lesen Sie den Praxisprofi der Zeitschrift Ergopraxis / Thieme Verlag, rufen Sie mich an, schreiben Sie mir eine Mail.
Eine Anstellung bei mir kann flexibel gestaltet werden, was Arbeitsstunden, Tage etc angeht. Ihr Arbeitstag soll möglichst so aussehen, dass Sie mindestens 75 % der Arbeitszeit mit dem Klientel, dem Fachbereich verbringen, der Ihnen am meisten Begeisterung bereitet. Das ist nicht immer sofort und umgehend zu erreichen, jedoch denke ich, dass wir nur dort richtig gut sind, wo wir selbst am meisten Freude erleben, somit ist diese Formel immer mein Ziel.
Eines sollten Sie noch unbedingt über mich wissen: Ich akzeptiere keine Intoleranz, Lieblosigkeit, Mobbing, Gehässigkeiten oder Humor auf Kosten anderer. Ich stehe für Synergie, Kommunikation,Vertrauen und Engagement. Ich freue mich darauf, als Ihre Arbeitgeberin hinter und neben Ihnen zu stehen und Ihnen in Ihrer so unendlich wichtigen Arbeit für so viele Menschen den Rücken zu stärken.
Mit herzlichen Grüßen, Barbara Freitag-Herse

 

 

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